Das Connection Projekt ist gestartet!

Im November ist nun der erste Workshop mit Angela Halvorson Bogo im Rahmen des Connection Projekts auf dem Mirabellenhof gestartet. Es war wirklich international, denn wir hatten zwei TeilnehmerInnen aus England und eine aus Finnland, die extra angereist kamen! Es wurde alles zweisprachig verhandelt und so konnte es viele warmherzige und kreative Begegnungen geben, denn Sprache war kein Hindernis!

20171118_104532Angelas unaufdringliche Führung des Workshops berücksichtigt jeden Einzelnen und was er gerade in die Gruppe einbringt. Und die kleinen Übungen bringen alle TeilnehmerInnen auf amüsante, erfrischende Weise raus aus dem Kopf und rein in den Körper und ins Spüren (embodiment). Es gibt Schritt für Schritt Anleitungen, wie wir Erwachsene wieder das freie Spiel erleben können - denn die allermeisten haben es verlernt, offen, neugierig und unvoreingenommen sich einem Gegenstand oder einem Menschen anzunähern.

Und13661865_10153563585977352_1452025689526547119_o das freie Spielen im Kontakt mit mir selbst und anderen bringt unglaubliche Freude und Energie, wenn es gelingt. Aber es fällt uns Erwachsenen schwer, diese "einfachen" drei Dinge gleichzeitig zu tun. Wir sorgen uns um den anderen (wird ihm das Spiel jetzt nicht zu langweilig?) oder bewerten uns (nein, das darf man doch nicht tun oder es ist zu albern) oder wir gehen aus dem Kontakt (halten kein Augenkontakt mehr und machen nur noch unser eigenes Ding).

Diese kleinen Übungen haben alle als grosse Bereicherung für den Alltag erlebt. Auch da brauchen wir Präsenz, wenn wir andere führen oder erreichen wollen. Wir brauchen Vertrauen, dass wir genug sind, dass unsere Gefühle gerade richtig sind und dass wir Situationen stoppen und gestalten können.

Die Gruppe bleibt noch einige Zeit durch ein Netzwerk miteinander verbunden und unterstützt sich, das Gelernte zu integrieren. Einige werden auch den zweiten und dritten Workshop mitmachen und so noch besser ihre eigene fachpersönliche Entwicklung fördern können. Auf Wunsch können sich alle TeilnehmerInnen in ihrer Heimatsprache zusätzlich coachen lassen.

Wenn man sich ein ganzes Wochenende mit der "Leichtigkeit des Seins" beschäftigt, dann können auf einmal die wunderbarsten Dinge entstehen. Hier ist unser Versuch, gleich nach dem Workshop etwas über das Wochenende zu berichten und seht selbst, was passiert, wenn man sich selbst ganz ernst, aber den Ernst des Lebens nicht mehr so wichtig nimmt. Ganz links bin ich (Katrin Paul) und die zweite von rechts ist Angela sowie zwei TeilnehmerInnen aus dem ersten Workshop:

Der zweite Workshop ist bald: Ende Januar. Anmeldung schnellstmöglich hier nötig.

die leichtigkeit des seins (7)

Hier noch eine ernsthaftes Feedback (englisch mit deutschen Untertiteln), was so ein spielerischer Workhop für Konsequenzen für Dein Leben hat: