Hold the vision – trust the process!

Wann:
13. September 2017 um 10:30 – 14. September 2017 um 16:00
2017-09-13T10:30:00+02:00
2017-09-14T16:00:00+02:00
Preis:
200,00

Hold the vision - trust the process!
Meine fachpersönliche Entwicklung gestalten

Basis-Fortbildung Nr. 5 der Fortbildungsreihe "beziehungskompetent in Kita & Schule"

DozentInnen: Katrin Paul & Kathrin Günther

Behalte Deine Ziele im Blick und vertraue auf den Prozess der Entwicklung… diese Weisheit gilt auch für PädagogInnen! Eine neue Erziehungskultur basiert auf Vertrauen und Beziehungskompetenz der Fachkräfte.

Viel reden Fachkräfte über Kinder oder Klienten, aber einen Teil der Achtsamkeit sollten Fachkräfte unbedingt auf Ihre eigene Entwicklung legen. Gute Fachkräfte werden wir erst durch die Reflektion der Herausforderungen im Berufsalltag und wenn wir an selbstgesteckten Entwicklungszielen reifen & wachsen. Im vollgestopften Alltag ist dafür oft kein Platz - aber am Anfang des Kita- und Schuljahres ist es sinnvoll, sich dafür 2 Tage Zeit zu nehmen und so der Alltagshektik einen inneren Leitfaden entgegenzusetzen.

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Die Prozesse beruflicher Potenzialentfaltung sind so unterschiedlich, wie es Menschen sind. Jeder bringt andere Beziehungserfahrungen aus seiner Kindheit mit – und jeder Mensch hat seine einzigartige Weise, zu wachsen und zu reifen. Nur eines ist nicht möglich: fachpersönliche Entwicklung anhand von Büchern! Das Seminar bietet Zeit und Raum für Reflektion, Inspiration, Coaching und fachliche Rückenstärkung für die Entwicklung Deiner ganz individuellen beruflichen Zielsetzungen. Die Gruppe kann sich über das Seminar hinaus als unterstützendes Netzwerk etablieren.

 

Was ist fachpersönliche Entwicklung?

Das Persönliche wurde lange Zeit als eine Privatangelegenheit betrachtet. Die vollständige Trennung von Berufsrolle und Privatleben wurde als ideal angesehen – es schien professionell das Private außen vor zu lassen.

Heute setzt sich eine andere Sicht durch: Das persönliche Verhalten ist, zumindest bei sozialen Berufen, so eng mit dem beruflichen Verhalten verwoben, dass es unvernünftig erscheint, beides voneinander trennen zu wollen.1 Erfahrungen und neuere Untersuchungen unterstreichen die positive Bedeutung der persönlichen Gegenwart und des persönlichen Engagements der Fachperson. Diesen Aspekt des beruflichen Handelns kann jede Fachkraft strukturiert und geplant entwickeln, denn die persönliche Entwicklung ist bei Fachleuten eine wichtige Komponente ihrer Beziehungskompetenz.

Fachkräfte haben in ihren Berufsausbildungen sehr viel über ihr Gegenüber wie Kinder, SchülerInnen und KlientInnen gelernt. Nur ein geringer Teil der Ausbildung (wenn überhaupt) gewährleistete Reflektion der eigenen Persönlichkeit, doch ist ja dies das einzige Handwerkszeug der PädagogIn!

Fachkräfte sind für die Qualität der Beziehung zu Kindern, zu SchülerInnen, zu KollegInnen, zu Eltern verantwortlich – und das bedeutet, sie müssen sich mit ihren eigenen Stärken und Schwächen, mit ihren eigenen Beziehungserfahrungen auseinandersetzen. Nur wenn sie sich selbst gut kennen – wissen, wie sie in Beziehungen unbewusst reagieren – können sie im Berufsleben ihre professionellen Beziehungen aktiv und konstruktiv gestalten.

Fachpersönliche Entwicklung bedeutet, dass PädagogInnen Zeit & Raum für erlebnisorientierte Fortbildung / Intervision / Supervision haben und die Situationen, die sie als individuell beruflich herausfordernd erleben, mit einer Beraterin oder im Team reflektieren können.

Es geht dabei um folgende Fragen:

  • Wie entwickle und benutze ich meine persönlichen Ressourcen und Kompetenzen in meinem Beruf?
  • Die Bedeutung der Konzepte: Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen.
  • Wie kann ich präsent und achtsam bleiben im Kontakt mit anderen Menschen?
  • Wie kann ich mit Menschen über existentielle Dinge oder Belange reden?

 

Zur Vertiefung:

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